Hoi An: Zwischen Laternen, Kokoswald und Marmorbergen

Evening boat tour Hoi An

Basket Boat im Kokoswald, ein Abend voller bunter Lampions auf dem Fluss und ein Tagesausflug zu den Marble Mountains. Unser Reiseplan für Hoi An in Vietnam, mit unseren schönsten Sehenswürdigkeiten, persönlichen Highlights und allen Preisen, die wir wirklich bezahlt haben.

Hoi An in Zentralvietnam

Hoi An liegt in Zentralvietnam, rund 30 Kilometer südlich von Da Nang und unweit des Südchinesischen Meeres. Die ehemalige Hafenstadt ist vor allem für ihre gut erhaltene historische Altstadt, die unzähligen bunten Lampions und ihre zahlreichen Schneidereien bekannt. Besonders am Abend entwickelt Hoi An mit seinen beleuchteten Gassen und dem Thu Bồn einen ganz besonderen Charme.

Durch die Lage zwischen Da Nang, Küste und zahlreichen Ausflugszielen lässt sich ein Besuch in Hoi An gut in eine Rundreise durch Vietnam integrieren. Neben der historischen Altstadt gibt es Strände, Reisfelder und kleinere Dörfer in der Umgebung. Auch Sehenswürdigkeiten wie die Marble Mountains und die Tempelanlage Mỹ Sơn sind von Hoi An aus gut erreichbar.

Wir hatten fünf Nächte eingeplant und fanden die Dauer ideal. So blieb genug Zeit für Hoi Ans Altstadt, Ausflüge, Aktivitäten und entspannte Stunden am Strand, ohne dass unser Aufenthalt gehetzt wirkte. Wer weniger Zeit hat, kann aber auch in drei bis vier Tagen bereits viele der wichtigsten Highlights in Hoi An erleben.

Unterkunft: Lage schlägt Ausstattung

Wir nennen unser Hotel hier bewusst nicht. Wir waren mit dem Zimmer selbst nicht zu hundert Prozent zufrieden. Was aber ideal war: die Lage. Unsere Unterkunft befand sich in der Nähe des Flusses und von Cửa Đại Beach. Mit Grab waren wir in rund 15 Minuten in Hoi Ans Altstadt, hatten abends aber Ruhe und morgens den Strand quasi vor der Tür.

Genau diese Kombination würden wir wieder wählen: nah genug an der Altstadt, dass eine Grab Fahrt keine Ewigkeit dauert, aber weit genug draußen für Ruhe und Strandnähe. Die Alternative wäre, direkt in oder an der historischen Altstadt von Hoi An zu wohnen. Dort sind die Wege zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten kurz, dafür kann es voller und teurer sein. Für uns war der Kompromiss Richtung Cửa Đại Beach genau richtig.

Die historische Altstadt von Hoi An

Die historische Altstadt ist das Herz der vietnamesischen Stadt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hoi An war über Jahrhunderte eine bedeutende Handelsstadt und ein wichtiger Handelshafen. Vor allem zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert kamen Händler aus unterschiedlichen Teilen Asiens und darüber hinaus hierher. Diese Geschichte der Stadt prägt das Stadtbild bis heute.

Besonders spannend fanden wir die Mischung aus vietnamesischen, chinesischen und japanischen Einflüssen. Zwischen den schmalen Straßen stehen gut erhaltene historische Gebäude, alte Handelshäuser, Tempel und Versammlungshallen. Auch Einflüsse aus der späteren Kolonialzeit sind sichtbar.

Das wohl bekannteste Wahrzeichen Hoi Ans ist die Japanische Brücke. Die überdachte Brücke gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Hoi An und erinnert an die japanische Gemeinschaft, die einst in der Stadt lebte.

Daneben lohnt sich ein Blick in die chinesischen Versammlungshallen. Eine der bekanntesten ist die Kantonesische Versammlungshalle mit ihren aufwendigen Verzierungen. Wer mehr Zeit hat, kann außerdem weitere Hallen und Tempel in der Altstadt besuchen.

Und dann sind da natürlich die Laternen. Sie hängen in den Gassen, vor Geschäften und Restaurants, über dem Nachtmarkt und entlang des Flussufers und gehören heute untrennbar zum Stadtbild von Hoi An. Besonders nach Sonnenuntergang zeigt sich, warum die Stadt für ihre bunten Lampions so bekannt ist. Dann leuchten ganze Straßenzüge in unterschiedlichen Farben und auf dem Thu Bồn treiben kleine Laternen über das Wasser. Rund um den Fluss ist es zwar entsprechend voll, aber genau diese Atmosphäre war für uns eines der Highlights in Hoi An.

Gerade die Mischung aus historischen Gebäuden, gelben Fassaden, kleinen Gassen und unzähligen bunten Lampions verleiht Hoi An seinen ganz besonderen Charme. Tagsüber wirkt die alte Handelsstadt malerisch, am Abend wird sie noch einmal zu einem völlig anderen Ort.

Der Ablauf: 5 Nächte, 4 Tage Programm

Tag 1: Ankunft & erster Altstadt Abend

Einchecken, dann direkt rein ins Licht. Der Nachtmarkt und die ersten Laternengassen sind der perfekte, unaufgeregte Einstieg für einen Besuch in Hoi An. Besonders Hoi An bei Nacht hat uns sofort gefallen. Sobald die Lampions leuchten, verändert sich die Atmosphäre der alten Handelsstadt komplett.

Tag 2: Altstadt bei Tag (Highlight: Bootsfahrt am Abend)

Tagsüber haben wir Hoi Ans Altstadt zu Fuß erkundet, einige der historischen Gebäude angeschaut, den Markt besucht und uns bei den Schneidereien umgesehen. Hoi An ist bekannt dafür, dass man hier Kleidung nach Maß anfertigen lassen kann.

Am Abend ging es für uns zurück ans Flussufer. Dort machten wir eine Bootsfahrt mit schwimmenden Laternen auf dem Thu Bồn. Der Fluss Thu Bồn war für die Entwicklung Hoi Ans als Handelsstadt von großer Bedeutung und gehört heute vor allem am Abend zur Kulisse der Altstadt.

Die Bootsfahrt auf dem Thu Bồn war für uns einer der emotionalen Höhepunkte der Reise. Ja, es ist sehr voll und touristisch. Wenn die bunten Lampions und Laternen am Flussufer leuchten und sich die Lichter auf dem Wasser spiegeln, hat die Stadt trotzdem einen ganz besonderen Charme.

Tag 3: Basket Boat Tour im Kokoswald

Vormittags ging es raus nach Cẩm Thanh in den Bay Mau Kokoswald, nur wenige Kilometer von Hoi An entfernt. Rund eine Stunde fuhren wir im traditionellen runden Korbboot durch die Kanäle, inklusive Fischer Trick mit dem bekannten Boot Spinning.

Nachmittags blieb Zeit zum Abschalten am An Bang Beach. Der beliebte Strand liegt nur wenige Kilometer von der Altstadt entfernt und ist eine gute Ergänzung zum Trubel innerhalb der Stadt.

Tag 4: Tagesausflug Marble Mountains & Da Nang

Ganztägig waren wir außerhalb Hoi Ans unterwegs. Zuerst besuchten wir die Marble Mountains mit ihren Höhlen, Tempeln und Aussichtspunkten. Danach ging es weiter nach Da Nang für Stadt, Strand und die Drachenbrücke.

Tipp: Unweit vom Eingang, etwa 500 Meter entfernt, befindet sich das kleine vegane Restaurant Quán Chay Sáu Thu, wie so oft familiengeführt und mitten in einer Wohngegend. Das Essen ist superlecker und unglaublich günstig. Für ein Mittagessen für zwei Personen inklusive zwei Getränken haben wir hier gerade einmal 4 € bezahlt. Dazu hat man vom Restaurant aus einen tollen Blick auf die großen Marmorfiguren der umliegenden Steinmetzbetriebe.

Tag 5: Zur freien Verfügung & Abreise

Letzte Besorgungen beim Schneider, mit dem Fahrrad durch die Reisfelder oder einfach noch einmal durch die Altstadt schlendern. Wer noch nicht genug von Hoi Ans historischem Zentrum hat, kann sich dabei einzelne Sehenswürdigkeiten ansehen, die an den ersten Tagen zu kurz gekommen sind.

Kosten: Was wir in Hoi An wirklich bezahlt haben

Hoi An war für uns insgesamt ein ziemlich günstiges Reiseziel. Für fünf Nächte haben wir zu zweit 386,80 € ausgegeben. Darin enthalten sind unsere Unterkunft, Essen und Getränke, Grab Fahrten, Aktivitäten sowie kleinere Einkäufe und Souvenirs.

Unterkunft

Für fünf Nächte haben wir insgesamt 145 € bezahlt, also 29 € pro Nacht für zwei Personen.

Essen & Trinken

Für Restaurants, Cafés und Street Food haben wir während unseres Aufenthalts insgesamt 126,80 € ausgegeben. Das entspricht rund 25,36 € pro Tag für zwei Personen.

Aktivitäten

Für unsere kostenpflichtigen Aktivitäten kamen insgesamt 19,30 € zusammen.

Transport vor Ort

Für Grab Fahrten haben wir insgesamt 54,60 € bezahlt. Darin enthalten waren auch zwei Flughafenfahrten sowie unsere Fahrt zu den Marble Mountains, weiter nach Da Nang und anschließend zurück nach Hoi An. Für die übrigen Fahrten innerhalb und rund um Hoi An blieb damit nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Transportkosten.

Supermarkt & Souvenirs

Für Einkäufe im Supermarkt, Snacks und Souvenirs kamen weitere 41,10 € dazu.

Unsere Gesamtkosten für 5 Nächte

Insgesamt haben wir während unserer fünf Nächte in Hoi An 386,80 € für zwei Personen ausgegeben. Das sind 193,40 € pro Person beziehungsweise durchschnittlich rund 38,68 € pro Person und Tag inklusive Unterkunft.

Kategorie2 PersonenPro Person
Unterkunft145,00 €72,50 €
Essen & Trinken126,80 €63,40 €
Grab Fahrten54,60 €27,30 €
Aktivitäten19,30 €9,65 €
Supermarkt & Souvenirs41,10 €20,55 €
Gesamt386,80 €193,40 €

Damit lagen unsere Kosten in Hoi An bei unter 40 € pro Person und Tag inklusive Unterkunft, ohne dass wir besonders auf Aktivitäten, Restaurantbesuche oder Fahrten verzichten mussten.

Praktische Tipps für Hoi An

  • Laternenfest: Einmal im Monat findet rund um den Vollmond das bekannte Laternenfest statt. Wer seinen Termin flexibel planen kann, kann den Besuch in Hoi An daran ausrichten.
  • Schneider: Zwei Anproben einplanen und nicht erst am letzten Tag bestellen. Wer sich Kleidung anfertigen lassen möchte, sollte mindestens einen vollen Tag Puffer für Änderungen lassen.
  • Fortbewegung: Innerhalb der Altstadt reichen Fahrrad und zu Fuß völlig aus. Für weiter entfernte Ziele rund um Hoi An sind Grab, Roller oder ein gebuchter Fahrer praktisch.
  • Anreise: Der nahe gelegene Flughafen befindet sich in Da Nang. Von dort sind es ungefähr 30 Kilometer bis Hoi An.
  • Packen: Im August ist es heiß und feucht. Leichte, atmungsaktive Kleidung reicht für die meisten Tage. Für die Basket Boat Tour und den Strand genügt ein kleiner Tagesrucksack.

Weitere Aktivitäten und Highlights in Hoi An

Wer länger als fünf Nächte bleibt oder einzelne Programmpunkte austauschen möchte, findet rund um Hoi An noch einiges mehr zu tun.

Kochkurs in Hoi An

Vietnamesisch kochen lernen gehört zu den beliebtesten Aktivitäten in Hoi An. Viele Kochkurse beginnen mit einem Besuch auf dem lokalen Markt, bevor gemeinsam Klassiker wie Frühlingsrollen, Bánh Xèo oder Cao Lầu zubereitet werden. Teilweise lässt sich ein Kochkurs auch mit einer Basket Boat Tour verbinden.

Mit dem Fahrrad durch die Reisfelder

Außerhalb der Altstadt wird es schnell ruhiger. Mit dem Fahrrad kann man durch Reisfelder und kleine Dörfer rund um Hoi An fahren. Besonders schön ist die Strecke in Richtung Trà Quế, einem kleinen Dorf, das für seinen Gemüseanbau bekannt ist.

An Bang Beach

Wer einen freien Nachmittag hat, kann ihn am An Bang Beach verbringen. Der Strand liegt nur wenige Kilometer von der Altstadt entfernt und lässt sich gut mit Fahrrad, Roller oder Grab erreichen. Entlang des Strandes gibt es Restaurants, Cafés und Beach Bars.

Tempelanlage Mỹ Sơn

Etwa 40 Kilometer von Hoi An entfernt befindet sich die Tempelanlage Mỹ Sơn. Die historische Anlage wurde von den Cham errichtet und gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, ist der Ausflug unserer Meinung nach einen Besuch wert.

Trà Quế Vegetable Village

Das kleine Dorf Trà Quế liegt zwischen der Altstadt und An Bang Beach und eignet sich gut als Zwischenstopp auf einer Fahrradtour. Hier werden traditionell Kräuter und Gemüse angebaut. Einige Höfe bieten außerdem Kochkurse und kleine Workshops an.

Tagesausflug zu den Cham Inseln

Vor der Küste im Südchinesischen Meer liegen die Cham Inseln. Bei gutem Wetter kann man von Hoi An beziehungsweise Cửa Đại zu den Inseln fahren. Angeboten werden Tagesausflüge mit Schnorcheln, Strandaufenthalt und Mittagessen. Gerade im Sommer kann das eine schöne Alternative für einen zusätzlichen Tag in Hoi An sein.

Hoi An bei Nacht erkunden

Auch ohne Bootsfahrt lohnt es sich, mehr als einen Abend in der Altstadt zu verbringen. Sobald die Laternen und bunten Lampions angehen, verändert sich die Atmosphäre komplett. Nachtmarkt, kleine Cafés, Restaurants und ein Spaziergang am Flussufer lassen sich problemlos zu einem entspannten Abend kombinieren.

Essen und Trinken in Hoi An

Auch kulinarisch gibt es ein paar Dinge, die wir bei einem Besuch in Hoi An unbedingt probieren würden. Die komplette Küche der Stadt verdient definitiv einen eigenen Artikel, aber diese vier Spezialitäten gehören für uns zu den Highlights.

Cao Lầu

Cao Lầu ist wohl das bekannteste Gericht aus Hoi An. Die dicken Nudeln werden mit Schweinefleisch, frischen Kräutern, Sprossen und knusprigen Zutaten serviert. Dazu kommt nur wenig Brühe. Wer nur ein typisch lokales Gericht probiert, sollte unserer Meinung nach Cao Lầu wählen. Auch in Vegan erhältlich ♡

Bánh Xèo

Die knusprigen vietnamesischen Pfannkuchen werden meist mit Garnelen, Schweinefleisch und Sprossen gefüllt und zusammen mit frischen Kräutern und einer Sauce gegessen. Bánh Xèo gibt es zwar auch in anderen Teilen Vietnams, in Zentralvietnam sollte man sie aber definitiv einmal probieren. Auch das gibt es fast überall in Vegan.

Kumquat Juice

Eine perfekte Erfrischung bei der Hitze ist Kumquat Juice. Die kleinen Zitrusfrüchte werden auch in der Umgebung von Hoi An angebaut und ergeben mit Eis ein süß-säuerliches, erfrischendes Getränk.

Mót Hội An

Kaum zu übersehen ist in der Altstadt auch Mót Hội An, ein beliebtes Kräutergetränk, das mit Zutaten wie Zitronengras, Limette und verschiedenen Kräutern zubereitet wird. Serviert mit Eis, Lotusblatt und Blüten sieht es nicht nur schön aus, sondern ist nach einem heißen Tag in der Altstadt auch ziemlich erfrischend.

FAQ zu Hoi An

Wie viele Tage sollte man für Hoi An einplanen?

Für Hoi An würden wir mindestens drei volle Tage einplanen. Wer zusätzlich einen Tagesausflug nach Da Nang, zu den Marble Mountains oder nach Mỹ Sơn machen und auch etwas Zeit am Strand verbringen möchte, ist mit vier bis fünf Tagen besser beraten. Unsere fünf Nächte fanden wir ideal.

Wann ist die beste Reisezeit für Hoi An?

Die trockeneren Monate eignen sich besonders gut für Hoi An. Von Februar bis August gibt es normalerweise deutlich weniger Regen als während der niederschlagsreicheren Herbstmonate. Im Juli und August kann es allerdings sehr heiß und schwül werden.

Lohnt sich Hoi An im August?

Für uns definitiv. Es war heiß und feucht, dafür hatten wir gute Bedingungen für Altstadt, Strand und Ausflüge. Wer mit hohen Temperaturen gut zurechtkommt, kann Hoi An auch im August gut bereisen.

Wo befindet sich Hoi An?

Hoi An befindet sich in Zentralvietnam an der Küste des Südchinesischen Meeres. Die Stadt liegt rund 30 Kilometer südlich von Da Nang. Wer eine Rundreise durch Vietnam plant, kann Hoi An beispielsweise zwischen Stationen im Norden rund um Hanoi und dem Süden des Landes rund um Ho Chi Minh City einbauen.

Wo sollte man in Hoi An übernachten?

Das hängt davon ab, was dir wichtiger ist. Direkt in oder an der Altstadt kannst du vieles zu Fuß erreichen. Richtung Cửa Đại Beach oder An Bang wohnst du ruhiger und näher am Meer. Wir würden wieder eine Unterkunft zwischen Altstadt und Strand wählen.

Was ist das bekannteste Wahrzeichen von Hoi An?

Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die Japanische Brücke. Sie gehört zu den wichtigsten historischen Bauwerken und ist eines der Motive, die man besonders häufig mit Hoi An verbindet.

Warum gehört Hoi An zum UNESCO Weltkulturerbe?

Die historische Altstadt von Hoi An wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die alte Handelsstadt ist außergewöhnlich gut erhalten und zeigt Einflüsse verschiedener Kulturen, die durch Hoi Ans Geschichte als internationaler Handelshafen entstanden sind.

Braucht man in Hoi An einen Roller?

Nicht unbedingt. In der Altstadt ist man zu Fuß am besten unterwegs und viele Ziele rund um Hoi An lassen sich mit dem Fahrrad erreichen. Für längere Strecken haben wir Grab genutzt. Ein Roller ist praktisch, aber für einen kurzen Aufenthalt kein Muss.

Was sollte man in Hoi An unbedingt machen?

Zu unseren Highlights in Hoi An gehörten die historische Altstadt, Hoi An bei Nacht, eine Bootsfahrt zwischen den Laternen auf dem Thu Bồn und die Basket Boat Tour im Kokoswald. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Japanische Brücke und die historischen Versammlungshallen. Wer mehr Zeit hat, kann einen Kochkurs, einen Strandtag oder einen Ausflug nach Mỹ Sơn einplanen.

Kann man Hoi An und Da Nang miteinander verbinden?

Ja. Hoi An und Da Nang liegen nur rund 30 Kilometer voneinander entfernt und lassen sich deshalb problemlos miteinander kombinieren. Auch die Marble Mountains liegen zwischen den beiden Städten und können gut in einen Tagesausflug integriert werden.

Ist Hoi An teuer?

Im Vergleich zu vielen europäischen Reisezielen ist Hoi An günstig. Essen, Grab Fahrten und viele Aktivitäten kosten nur wenige Euro. Wie teuer der Aufenthalt am Ende wird, hängt vor allem von der Unterkunft, den Restaurants und gebuchten Touren ab.

Kann man Hoi An ohne Touren erkunden?

Ja. Die Altstadt, Strände und viele Orte in der näheren Umgebung lassen sich problemlos auf eigene Faust besuchen. Für weiter entfernte Ziele wie Mỹ Sơn oder die Cham Inseln kann eine organisierte Tour praktisch sein, notwendig ist sie aber nicht immer.

Fazit: Fünf Nächte, gut gefüllt

Wenn wir eine Aktivität hervorheben müssten, wäre es der Laternen Boot Abend in der Altstadt. Trotz Menschenmassen war es einer der schönsten Abende unserer ganzen Vietnam Reise. Gerade die Mischung aus gut erhaltenen historischen Gebäuden, Fluss, kleinen Gassen und leuchtenden Lampions verleiht Hoi An einen ganz besonderen Charme.

Fünf Nächte waren für die historische Altstadt, den Kokoswald, Strand und unseren Ausflug zu den Marble Mountains und nach Da Nang genau richtig, ohne dass es gehetzt wirkte. Für uns ist Hoi An definitiv einen Besuch wert und eine der Stationen in Zentralvietnam, die wir bei einer Vietnam Rundreise wieder einplanen würden.

Hoi An: Zwischen Laternen, Kokoswald und Marmorbergen

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